Schuljahr 2020/2021

Aktualisierte Informationen zum Schuljahr 2020/2021 – Schulstart am 19.04.2021 – Stand 16.04.2021

 

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern und Erzieherinnen und Erzieher,

 

anbei nun die Zusammenfassung der wichtigsten Informationen, in welcher die Schulorganisation des Schulstarts ab dem 19.04.2021 für unseren Schultyp geregelt ist.

 

Das aktuelle Elternanschreiben mit weiterreichenden Infos zur kommenden Woche finden sie hier.

 


 

 

1. Schülerinnen und Schüler sollen sich zweimal in der Woche testen

 

Ab dem 19. April 2021 gilt eine Testpflicht für alle, die die Schulen betreten. Zur Teststrategie des Landes bitte hier klicken.

 

 

2. Schul- und Unterrichtsorganisation in der Zeit ab dem 19. April 2021 

 

 

1. Alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben bis neun:

ausschließlich Distanzunterricht nach bisherigem Muster

 

2. Abschlussklassen / Klassenstufe zehn:

Wechsel von Distanz- und Präsenzunterricht nach bisherigem Muster

 

Der Wechselunterricht wird mit einem breit angelegten Testkonzept begleitet. Eltern und Lehrkräfte sind gebeten, die Umsetzung des Testkonzepts aktiv zu unterstützen.

 

Die Organisation der Prüfungen in der Jahrgangsstufe 10 und der Abschlussprüfungen an beruflichen Schulen wird planmäßig fortgeführt.

 

Schriftliche Prüfungen in der Jahrgangsstufe 10

Die Entscheidung, auch in diesem Schuljahr die schriftlichen Prüfungen in der Jahrgangsstufe 10 durchzuführen, ist in breitem Konsens auf Bundesebene getroffen worden. Auch das Land Brandenburg hat sich dazu entschlossen, die Prüfungen durchzuführen, um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich am Ende der Jahrgangsstufe 10 einer Prüfung in dieser Form zu unterziehen und das erworbene Wissen unter Beweis zu stellen. Damit wird zudem ein Beschluss der Kultusministerkonferenz vom Januar 2021 umgesetzt.

 

Das Bildungsministerium hat verschiedene Maßnahmen verabredet, um den Schülerinnen und Schülern faire Prüfungsbedingungen zu gewährleisten. Dazu zählt u.a. ein veränderter Bewertungsschlüssel sowie die Verlängerung der Bearbeitungszeit. Um die Prüfungen angemessen vorzubereiten, wurde für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 der Präsenzunterricht aufrechterhalten.

 

In Brandenburg fließt die Prüfungsnote mit einem Anteil von 40 Prozent in die Abschlussnote ein.

 

Abstand halten

Die Schulleitungen stellen sicher, dass alle unterrichtsorganisatorischen und räumlichen Optionen genutzt werden, damit in diesen Klassen und Lerngruppen im Rahmen des Möglichen Abstand gehalten werden kann.

 

 

3. Die Durchführung von Schülerbetriebspraktika ist fakultativ, d.h. die Verpflichtung zur Durchführung eines Schülerbetriebspraktikums in Jahrgangsstufe 9 wird für das verbleibende Schuljahr 2020/2021 auf-gehoben.

 

Der zeitliche Rahmen aller im Schuljahr 2020/2021 durchzuführenden Schülerbetriebspraktika kann weiterhin auf eine Woche verkürzt werden. Sollte sich die Schule für die Durchführung von Schülerbetriebspraktika entscheiden und nicht jede Schülerin/jeder Schüler einen ihren Interessen und Neigungen entsprechenden Praktikumsplatz finden, besteht weiterhin die Möglichkeit der begründeten Nicht-Teilnahme.

 

 

4. Schulfahrten

Die Durchführung von Schulfahrten bleibt zunächst bis zum 25. April 2021 verboten.

 

 

 

 

Sobald weitere, wesentliche Informationen vorliegen, werde ich Sie umgehend informieren.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

D. Franz

Oberschulrektor

 


 

ältere, aber weiterhin gültige Informationen

 

2. Organisation der Abschlussprüfungen der Jahrgangsstufe 10

 

Für die Prüfungen in der Jahrgangsstufe 10 planen wir konkret:

  • Der Hauptprüfungstermin im Fach Mathematik vom 25. März 2021 wird auf den Nachschreibetermin am 21. Mai 2021 verschoben, der Nachschreibetermin wird auf den 4. Juni 2021 gelegt. 
  • Die Prüfungstermine in den Fächern Deutsch (15. April 2021) und Englisch (20. April 2021) bleiben bestehen. 
  • Eine Verlängerung der Prüfungsdauer der schriftlichen Prüfungen, sodass den Schülerinnen und Schülern mehr Arbeitszeit zur Verfügung steht.
  • Schülerbrief / Elternbrief

 

 

3. Leistungsbewertung

 

Die aktuellen gesetzlichen Regelungen entsprechend der Verwaltungsvorschrift zur Leistungsbewertung sowie der Bildungsgänge-Ergänzungsverordnung sehen klar vor, dass auch im Rahmen des Distanzunterrichts eine Leistungsbewertung erfolgt. Positive Leistungen werden daher genauso bewertet, wie nicht erbrachte Leistungen und fließen entsprechend in die Zeugnisnote mit ein.

Selbstverständlich werden wir bei der Bewertung, insbesondere in Bezug auf die fristgerechte Abgabe berücksichtigen, dass es sowohl allgemeine, wie auch individuelle technische Schwierigkeiten geben kann, welche zu Verzögerungen führen. Insbesondere bei individuellen Schwierigkeiten bitten wir jedoch um eine schnelle Rückmeldung Ihrerseits.

Sollte Leistungen jedoch trotz mehrfacher Kontaktaufnahmeversuche seitens der Lehrkräfte und ohne das Vorliegen eines triftigen Grundes oder einer klärenden, an uns gerichteten Information Ihrerseits nicht erbracht werden, sind diese nicht erbrachte Leistungen mit der Note sechs zu bewerten.

 

4. Verpflichtung zur Teilnahme am Distanzunterricht

Ich möchte an dieser Stelle nochmals nachdrücklich darauf hinweisen, dass eine Verpflichtung zur Teilnahme am Distanzunterricht besteht, und dass die Eltern entsprechend den Ausführung der Bildungsgänge-Ergänzungsverordnung ebenfalls verpflichtet sind, diese gegenüber ihren Kindern durchzusetzen.

Selbstverständlich bieten wir Ihnen stets unsere Hilfe an, sollte es an einer Stelle technische oder anderweitige Schwierigkeiten geben. Gemeinsam werden wir eine Lösung finden. Sollte es also Schwierigkeiten geben, melden Sie sich bitte umgehend bei uns.

 

 

5. Gremiensitzungen, Gespräche mit Eltern und Schüler/innen sowie mit Praxisanleiter/innen und Partnern

 

Sitzungen und Beratungsgespräche sind grundsätzlich nicht als Präsenzveranstaltungen, sondern in anderen Formaten (Telefon- oder webbasierte Konferenzformate) zu organisieren.

 

6. Ausweitung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Es besteht ab sofort die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht, dem gesamten Schulgebäude sowie Außengelände.

Ausnahmen davon sind im Einzelfall nur unter den in der Eindämmungsverordnung geregelten Voraussetzungen möglich. Dies betrifft voraussichtlich

a) die Schüler/innen, die sich Klausuren mit einer Dauer von 240 Minuten und mehr unterziehen müssen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann;

b) die Zeiträume, in denen die Unterrichtsräume stoßweise gelüftet werden;

 

Es wird explizit nochmals darauf hingewiesen, dass ab dem 23.01.2021 das Tragen einer medizinischen Maske im ÖPNV sowie an Haltestellen und Bahnsteigen des Landes Brandenburg verpflichtend ist.

 

 

 

Schon bisher gültige Regelungen, welche nur in Bezug auf ihre Gültigkeitsdauer angepasst worden sind

 

7. Abstandsgebot für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte und das sonstige Schulpersonal (§ 1 Absatz 2 Nummer 3 Eindämmungsverordnung)

Keine Änderungen

 

8. Hygienemaßnahmen in Schule (§ 3 Eindämmungsverordnung)

Mit § 3 Absatz 3 Eindämmungsverordnung wird die Pflicht zur Einhaltung der Hygienemaßnahme nach dem für Schule geltenden Hygieneplan ausdrücklich bestimmt. Im Bereich der Schulen sind die Regelungen zum „Infektions- und Arbeitsschutz in den Schulen in Brandenburg im Zusammenhang mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2/COVID-19 zu beachten.

 

9. Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum (§ 4 Eindämmungsverordnung)

Schulanlagen sind keine öffentlichen Räume.

 

Falls schulische Außenaktivitäten im öffentlichen Raum in den kommenden Wochen zwingend geboten sein sollten, sind Lerngruppen mit Kindern und Jugendlichen über 14 Jahre so aufzuteilen, dass sich nur jeweils zwei Schüler/innen gemeinsam und unter Wahrung des Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Zweiergruppen im öffentlichen Raum bewegen. Hierbei darf es zu keiner Ansammlung von Schülerinnen und Schülern kommen. Es ist dabei darauf zu achten, dass nach der Eindämmungsverordnung nur Schülerinnen und Schüler aus zwei Haushalten im öffentlichen Raum zusammenkommen dürfen.

 

10. Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB)

a) Schülerbeförderung (§ 15 Eindämmungsverordnung)

 

Die seit 02. November 2020 geltende Verpflichtung, bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bzw. der Schülerbeförderung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, gilt einschließlich der Klarstellung weiterhin, dass auch an Haltestellen und in Wartehäusern eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Die Lehrkräfte als auch die Eltern werden darum gebeten, die Schüler/innen darauf aufmerksam zu machen und sie zu bitten, sich an diese Regel konsequent zu halten und damit einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens und damit dazu zu leisten, dass die Schulen offen gehalten und der Regelbetrieb der Schulen mit Präsenzbetrieb weiterhin durchgeführt werden kann.

 

b) Schule und Unterricht (§ 17Abs. 1 Eindämmungsverordnung)

 

I Mund-Nasen-Bedeckung in Unterricht und Schule (Schülerlinnen)

 

Die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht sowie auf dem gesamten Schulgelände wird auf die Schülerlinnen ab der Jahrgangsstufe 7 ausgeweitet.

 

Ausnahmen davon sind im Einzelfall nur unter den Voraussetzungen des § 2 Abs, 1 Nr. 3 Eindämmungsverordnung und des § 17 Abs. 2 Eindämmungsverordnung möglich.

 

Dies betrifft für unsere Schule die Zeiträume, in denen die Unterrichtsräume stoßweise gelüftet werden.

 

II Mund-Nasen-Bedeckung für Besucherlinnen

 

Zu den BesucherInnen, die gemäß § 17 Abs. 1 Nr. 4 der Eindämmungsverordnung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet sind, zählen insbesondere auch die Eltern der Schülerinnen und Schüler.

 

10. Sportunterricht (§ 17 Abs. 2 Eindämmungsverordnung)

Sportunterricht findet in allen Jahrgangsstufen bis auf weiteres ausschließlich im Freien oder in halbierten Lerngruppen statt, ist dies witterungsbedingt nicht möglich, werden im Unterricht sporttheoretische Inhalte behandelt.

 

11. Musikunterricht (§ 17Abs. 2 Eindämmungsverordnung)

Bis auf weiteres darf im Musikunterricht nicht gesungen und es dürfen keine Blasinstrumente gespielt werden.

 

 

12. Konferenzen und andere Zusammenkünfte

 

Weiterhin sind bis auf weiteres Zusammenkünfte (Konferenzen, Dienstberatungen, schulinterne Fortbildungen, Elterngespräche) grundsätzlich nicht im Präsenzmodus durchzuführen, sondern andere Kommunikationsformen zu nutzen, sofern eine Verschiebung nicht in Betracht kommt.

 

 

Von darüber hinausgehenden schulorganisatorischen Veränderungen ist abzusehen.

 

 

Ich weise vorsorglich darauf hin, dass das zuständige Gesundheitsamt aufgrund von § 26 Abs. 3 Eindämmungsverordnung gleichwohl darüber hinausgehende Maßnahmen vorsehen kann, die es nicht mit der Schule abstimmen muss und die Auswirkungen auf die Schul- und Unterrichtsorganisation haben können.

 

Es tut mir leid, dass das aktuelle Jahr unter solch ungünstigen Bedingungen beginnen muss. Andererseits bin ich sehr froh darüber, dass zum aktuellen Zeitpunkt an unserer Schule kein bestätigter Coronafall existiert.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien, dass Sie gesund durch diese turbulente Zeit kommen.

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Daniel Franz

Oberschulrektor

 

 

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